Faustball-Bundesliga-Aufsteiger OTV gelingt der Befreiungsschlag noch nicht

Zum Hinrundenfinale gab es beim Heimspieltag gegen den Mitaufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen und den TVGH Brettorf zwei Niederlagen.

Es sollte so eine Art Befreiungsschlag werden. Aber wie schon häufiger bei den zurückliegenden drei Spieltagen verlief auch das Hinrundenfinale unglücklich. Die Frauen des Faustball-Bundesligisten Ohligser TV empfingen auf der Faustballanlage Homannstraße in Vohwinkel den Mitaufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen sowie den TV GH Brettorf. Ohne Verena Heidelberg in der Defensive spielte erneut die Angreiferin Lea Maus in der Defensive und machte ihre Sache gut. Später sollte sie die nachlassende Kaja Hutz im Angriff ersetzen. Die Farbenstädter gingen mit 2:0 (11:6, 11:8)-Sätzen in Führung. Der OTV krempelte aber nun die Arme hoch und glich zum 2:2 (15:14, 11:6) aus. Im Entscheidungssatz riss recht früh der Faden beim Gastgeber. Leverkusen gewann bereits sein drittes von seinen vier siegreichen Spielen in fünf Sätzen - Ohligs verlor mit dieser 2:3 (5:11)-Niederlage bereits sein zweites Fünfsatzspiel. Leverkusen unterlag im Anschluß mit 1:3 gegen Brettorf. Der OTV bäumte sich in der Begegnung gegen die Niedersachsen zwar gegen die drohende Niederlage auf. Doch Brettorfs erfahrener Neuzugang Laura Maroffke düpierte den Aufsteiger ein ums andere Mal. Am Ende hieß es 1:3 (7:11, 11:9, 5:11, 5:11).
Auch wenn es nach der Hinrunde nicht gut für die Ohligserinnen aussieht - bereits vier Punkte fehlen zum rettenden Ufer - gilt es nicht den Kopf in den Sand zu stecken. In der Pfingstwoche steht das große Pokalturnier im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin an. Hier wollen sich Kaja Hutz, Inga und Lea Maus sowie die beiden Hammer Gastspielerinnen Jacqueline Börste und Franziska Hafer in einer Spielgemeinschaft die nötige Sicherheit für die Ende Juni startende Rückrunde holen.
Hartmut Maus