Pfingst-Paddeltour 22. bis 25. Mai 2015

Ein Gastbericht von Franziska zur Kanu-Pfingsttour 2015.

Für mich ging es am Freitag Nachmittag zum vierten mal nach Unkel. Wie immer wurde mit dem traditionellen Grillen begonnen; von Anfang an fühlte ich mich heimisch und herzlich aufgenommen von den Mitgliedern der Kanuabteilung des OTV. 

Ich freute mich seit Wochen auf Pfingsten, endlich wieder mit Onkel und Tante zelten, paddeln und Spaß haben. 

Nach einer schnarchreichen Nacht (Micha hihi) gab es Frühstück, jeder hatte die Hoffnung, dass das Wetter besser würde, denn es sah nach Regen aus. Als wir dann das erste Ziel der Paddeltour (Vallendar) mit den Autos erreicht hatten, war es nur noch leicht bewölkt. Schon bald erreichten wir Rheinkilometer 552, den Einstiegsort. 

Am Rhein Kilometer 555 (direkt hinter der Loreley) gab es traditionell Connys Aufgesetzten. Geregnet hat es nicht mehr seit dem wir auf dem Wasser waren, es klarte sogar auf, sodass die Pause beim Ruderclub Germania in Boppard schon ziemlich sonnig war. 

Rheinblick aus dem Kajak

Die zweite Hälfte blieb ebenfalls sonnig, was bei manchen zu Sonnenbrand führte. Nach insgesamt 44 km erreichten wir Vallendar. Duschen und nette Gespräche verkürzten die Wartezeit auf die Umparker. 

Boote klar machen in Valendar

Zurück in Unkel wurde wieder gegrillt, später saßen wir gemütlich beisammen am Lagerfeuer. Der Sonntag begann mit einem vorgezogenen Nachmittagskuchen und den von Udo (Haus-, Gelände- und Bootshauswart des KC Unkel) geholten Brötchen.

Pause auf dem Wasser Durch vorherige Kommunikations-Missverständnisse gab es zwei Boote zu wenig. Nora, Stefan und ich erklärt sich daher bereit den von Udo großzügigerweise bereitgestellten Kanadier (ein oben offenes Kanu) zu fahren. Wir waren ein super Team. Auch zeigte sich die Sonne mehr, was die Zeit auf dem Wasser versüßte. Beide Kanadier entschieden sich treiben zu lassen anstelle eine frühzeitige Pause einzulegen. Bis Sinzig brauchten die anderen Kanuten uns einzuholen.  

 

Rast am RheinIn Unkel angekommen wurde geduscht und die ersten Vorbereitungen für die traditionellen Reibekuchen - diesmal von Michael Mauel zubereitet - getroffen. Der Abend wurde abgerundet mit einem von Mauels mitgebrachten Wein und einem weiteren Lagerfeuer. Die kurze Montagstour wurde von Regen begleitet, so waren wir alle froh, als die Boote am Zielort (dem Bootshaus der Kanuabtleing des Post SV Bonn) sicher verstaut wurden und wir uns ins trockene Auto setzen konnten.

 Zurück in Unkel packten wir die Zelte zusammen, als wir fertig waren kam zeigte die Sonne auch wieder ihre Strahlen. Wir verabschiedeten uns voneinander und fuhren zurück in die Heimat. Ein rundum gelungenes Wochenende. Nochmals vielen Dank für die herzliche Aufnahme der Kanuleute des OTV Solingen!!!

 Franziska Göckeritz