Hapkido: Erfolgreiche Gürtelprüfung zum 8. Kup

„Wenn man weiß, was man kann, kann man entscheiden, was man tut“. Diesen Satz von Quanjang Nim (Großmeister) Guido Böse hatte Waldemar Schulze tief verinnerlicht. Nach intensiver Vorbereitung legte er nun die Prüfung zum Orangegurt im Shin Jeon Hapkido ab.

Dabei prüfte Kyosa Nim (Meister) Ben Steinberg neu erlernte Techniken aus den Bereichen Fallschule, Fußtritte, Selbstverteidigung und Kampf. Als besonders anspruchsvoll erwies sich der Bereich der An-Son-Mok-Sul, bei denen sechs Abwehrmöglichkeiten gegen diagonales Fassen des Handgelenks demonstriert werden mussten. Durch Dreh- und Hebelbewegungen gelang es Waldemar Schulze, sich vom Angreifer zu lösen und ihn am Boden zu fixieren.

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Verleihung des Orangegurts durch Meister Ben Steinberg (r.)

Als Kür zeigte er am Ende der Prüfung eine freie Abwehr gegen mehrere Gegner, bei der alle im Gelb- und Orangegurt erlernten Selbstver-teidigungstechniken zur Anwendung kamen. Ben Steinberg verlieh ihm aufgrund einer überzeugenden Leistung den 8. Kup (Orangegurt).

Trainer und Schüler zeigten, dass Hapkido von Anfang an einen Schwerpunkt auf realistischen und alltagstauglichen Selbstschutz legt. Zu wissen, was man kann, ermöglicht die Entscheidung, besonnen mit dem Erlernten umzugehen und es anzuwenden.