Prüfung zum Grüngurt beweist: Hapkido – Vielseitig! Anwendbar! Für jeden!

Daniel Jorda und Kai Thomas zeigten sich erleichtert, als Großmeister Guido Böse ihnen den 4. Kup (Grüngurt) verlieh. Zwei anstrengende Prüfungsstunden lagen hinter ihnen. Im Shin Jeon Hapkido werden vor der eigentlichen Prüfung noch Techniken aus den vorherigen Gürteln wiederholt. Die Schüler lernen so, sich nicht nur auf Neues zu fokussieren, sondern bereits Erlerntes zu vertiefen.

Das eigentliche Programm für den Grüngurt umfasste dann 29 Verteidigungstechniken gegen Würgen, Haare ziehen, Festhalten sowie drei neu erlernte Tritte, Sparring und freie Verteidigung gegen zwei Gegner, 2 Zentimeter dicke Holzbretter durchschlagen und treten, verschiedenste Arten zu fallen und sich abzurollen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, der eine einjährige Vorbereitungszeit vorausging.

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Daniel Jorda kehrte nach langer Verletzungspause mit einer überzeugenden Prüfungsleistung zum OTV Hapkido Team zurück. Wie Großmeister Guido Böse abschließend bemerkte, erkenne man bei einigen Schülern bereits besondere Fähigkeiten im Formenlauf oder bei den Fußtechniken. Die verschiedenen Disziplinen des Hapkido mit Selbstverteidigung, Kampf, Waffen und Bruchtests bieten jedem Schüler die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen, die auch auf Meisterschaften gezeigt werden können. Das Hapkido Team des OTV wird dieses Jahr zur Europameisterschaft nach Den Haag fahren, bei der Quanjang Nim Böse als Headmaster fungieren wird.
Kai Thomas

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