Experten prüfen: Spukt es in der OTV-Halle?

Obwohl sie doch so aufgepasst hatten – das Sporthallen-Gespenst hat keiner gesehen. Dabei gaben 60 Kinder alles, kein Fleckchen der großen Sporthalle blieb unberührt, überall wurde das Unterste zuoberst gekehrt. Vor allem aber wurde getobt. Nach Herzenslust. Und das war schließlich auch das Wichtigste beim 24-Stunden-Toben des Ohligser TV.
Experten prüfen: Spukt es in der OTV-Halle?
Spuk ohne Ende: 60 Kinder und 14 Betreuer hatten 24 Stunden Spaß

Das Orga-Team der OTV-Vereinsjugend hatte sich wirklich viel Mühe gegeben und zahlreiche tolle Aktionen und Attraktionen vorbereitet. Besonders beliebt waren das große Trampolin und die Hüpfburg, die eigens in die Halle geschleppt worden war. Es gab ein Fußball-Handball-Feld, ein Badminton-Netz, eine große Schaukel, Kletterseile zum Schwingen, Leitern, Sprungmatten, Tischtennisplatte, einen Zug aus Rollbrettern; Reckstangen und, und, und. Motivationsprobleme gab es nicht, Langeweile war ein Fremdwort. War überhaupt irgendwas blöd? „Das Blödeste war, dass ich vom Trampolin gefallen bin. War aber nicht so schlimm.“ - „Ich dachte schon, es wird langweilig, nachdem ich alles einmal ausprobiert hatte. Aber dann war es super cool!“

So verflog die Zeit, kaum war Mittag gegessen, wurde abends schon zur Pizza gerufen. Später verwandelte sich die Halle in einen großen Kinosaal. Der Film „Cool Runnings“ über ein jamaikanisches Bob-Team machte mit so vielen Leuten in dieser Umgebung doppelt viel Spaß. Das fanden viele Teilnehmer: „Am besten war das Essen und der Abend mit dem Film“ oder „Ich konnte so oft ich wollte auf die Hüpfburg. Das war das Beste. Und abends mit dem Schlafsack in der großen Halle Film gucken!“

Wer müde wurde, konnte sich in einen der zum Schlafsaal umfunktionierten Nebenräume zurückziehen. Bei der Mitternachtsüberraschung wurden aber (fast!) alle noch einmal wach: Es gab Eis! So spät noch!

14 Betreuer des OTV, die sich zum Teil abwechselten, sorgten erneut für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Veranstaltung, die bereits zum sechsten Mal stattfand. Auch die waren am Ende müde, aber sehr zufrieden.

Aber was war nun mit dem Gespenst? Keines da? Entdeckt hat es jedenfalls keiner. Aber irgendwas oder irgendwer muss dagewesen sein. Da war doch dieses Rascheln. Und Knacken. Oder nicht? Am nächsten Morgen wurde schnell klar, wer das war: Der frühe Osterhase! So musste nach dem Frühstück die Halle noch einmal durchsucht werden, diesmal nach kleinen Überraschungen für alle Teilnehmer.

Und, kommst du nächstes Jahr wieder? „Ja sicher“ - „Ich auch!“ Alles klar, dann kann es 2016 erneut losgehen: Auf die Plätze, fertig - 24 Stunden toben!

Vielen Dank an die Betreuer (in zufälliger Reihenfolge): Resi, Ina, Christoph, Torsten, Julian, Astrid, Monika und Monika, Martin, Kaya, Antje, Ronja, Jens, Simone